Zerfallende niederländische Kolonialarchitektur in Cirebon, Java, Indonesien

Im Rahmen der Teilnahme an einer Exkursion der Professur für Islamwissenschaften an der Universität Bamberg wurde 2012 auch in der Stadt Cirebon haltgemacht.

Hier zeigen sich im Stadtbild noch die verfallenden Überbleibsel der holländischen Kolonialarchitektur. Die ruinösen Gebäude stammen vermutlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich hierbei um verputzte Backsteinbauten, die ein Satteldach mit Ziegeldeckung besitzen.

Seit 1600 war Indonesien unter dem Einfluss der niederländischen Ostindien-Kompanie. Im 19. Jahrhundert wurden Teile Indonesiens niederländische Kolonie. 1949 erlangte Indonesien seine staatliche Souveränität.

Die in sich zusammenfallenden niederländischen Kolonialgebäude können auch als plakatives Symbol für das bald 70jährige Ende der holländischen Kolonialherrschaft auf Java betrachtet werden.

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Zerfallende Überbleibsel niederländischer Kolonialarchitektur in der Stadt Cirebon auf der insel Java in Indonesien.

Autor: Philipp Scheitenberger

Veröffentlicht am 17.08.2018

Bild- und Textrechte liegen beim Autor.

 

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Denkmalfoto: Die verfallene Brunnenau-Alpe am Hochgrat

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Blick nach Osten auf den Pfad entlang des Rückens des Hochgrats in Richtung Rindalphorn beim Abstieg zur Brunnenscharte.

Wenn man entlang des Grats vom Gipfel des Hochgrats aus die Nagelfluhkette der Allgäuer Alpen entlang, in Richtung Osten zum Rindalphorn wandert, gelangt man in der Senke zwischen beiden Bergen zur Brunnenscharte, die über mit Stahlseilen gesicherten Steigen eine Möglichkeit zum Abstieg ins Tal bietet.

Auf dem Weg zur Talstation der Hochgratbergbahn stößt man hierbei auch auf die Relikte der verfallenen Brunnenau-Alpe, die vermutlich aufgrund der von Felsstürzen geprägten Lage aufgegeben wurde und mit der Zeit verfiel.

Es ist zwar nicht bekannt, ob es sich bei der Ruine, um ein eingetragenes Denkmal handelt, jedoch handelt es sich um ein historisches Artefakt der Almwirtschaft am Hochgrat.

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Blick nach Südwesten auf die Überreste der verfallenen Brunnenau-Alpe unterhalb der Brunnenscharte, nordöstlich am Fuß des Hochgrats in der Nagelfluhkette der Allgäuer Alpen.

Autor: Philipp Scheitenberger

Veröffentlicht am 16.08.2018

Bild- und Textrechte liegen beim Autor.